MOLEKULARPATHOLOGIE

Molekularpathologie

Die Molekularpathologie ergänzt die klassische Gewebebegutachtung und liefert präzise Ergebnisse für Diagnose und Therapie. Sie eröffnet den Weg zur personalisierten Medizin und gewinnt in der Diagnostik zunehmend an Bedeutung.

Zuverlässige Befunde durch modernste Verfahren

Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen und bieten ein breites Spektrum – vom Erregernachweis über Mutations- bis zur Panel-Diagnostik. Im Haus führen wir zudem erweiterte HPV-PCR-Tests durch: Neben Pools können auch einzelne HPV-Typen bestimmt werden, was wichtige Hinweise auf Neu- oder Bestandsinfektionen gibt.

Durch die parallele Bearbeitung von Zytologie und HPV erhalten Sie einen vollständigen Befund mit klarer Empfehlung zur weiteren Therapie oder Kontrolle. Unsere molekularpathologischen Untersuchungen sind sowohl an formalinfixiertem als auch an paraffineingebettetem Gewebe möglich.

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Das Gebiet der Molekularpathologie umfasst sämtliche genetischen Untersuchungen innerhalb der Pathologie. Im Mittelpunkt steht dabei meist der Nachweis von Mutationen in Krebserkrankungen – zur Klassifizierung von Tumoren, zur besseren Prognoseabschätzung und vor allem für therapeutische Entscheidungen. Der Einsatz moderner Medikamente in der Krebstherapie, insbesondere der sogenannten Antikörpertherapie, ist stets an ein entsprechendes Ergebnis einer molekularpathologischen Untersuchung gebunden.

Da die Methodik der Molekularpathologie die aufwendigste und kostenintensivste Diagnostik darstellt, kann sie nicht überall in gleicher Qualität angeboten werden. Deshalb arbeiten wir in diesem Bereich zum Teil mit spezialisierten Institutionen zusammen, an die wir entsprechende Untersuchungen weiterleiten. Alle beteiligten Einrichtungen sind akkreditierte Institute, deren Qualitätsmanagementsysteme und fachliche Kompetenz regelmäßig überprüft werden. So stellen wir eine gleichbleibend hohe Qualität und verlässliche Standards bei allen molekularpathologischen Zusatzuntersuchungen sicher.

Eine besondere Technik innerhalb der Molekularpathologie ist die In-situ-Hybridisierung. Hierbei werden mithilfe von Gensonden genetische Marker direkt im histologischen Schnitt sichtbar gemacht. Am häufigsten kommt dieses Verfahren bei uns beim Nachweis des Her2neu-Gens zum Einsatz – eine entscheidende Voraussetzung für die mögliche Herceptin®-Therapie bei Brustkrebs.

Das am häufigsten angewandte molekularpathologische Verfahren in unserem Institut ist jedoch der Nachweis von DNA des humanen Papillomavirus (HPV), dem ursächlichen Erreger bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Diese Untersuchung wird meist im Rahmen der Vorsorge durchgeführt. Wir bieten dabei zwei Testsysteme an: zum einen ein Screeningverfahren, zum anderen einen Test, der eine Differenzierung zwischen 30 verschiedenen HPV-Typen ermöglicht.

Sie haben noch Rückfragen, dann erreichen Sie uns unter der Nummer 05923 9887777

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