Immunhistochemie
Unser Institut bringt langjährige Erfahrung und höchste Expertise in der Immunhistochemie mit.
Modernste Detektionssysteme sichern eine konstant hohe Diagnosequalität – Tag für Tag.
Gerade bei therapierelevanten Untersuchungen, wie etwa im Bereich Brustkrebs, lassen wir unsere Verfahren regelmäßig durch unabhängige Ringversuche (NordicQC) überprüfen und bestätigen – für gleichbleibend verlässliche Ergebnisse.

Immunhistochemie / Immunzytologie (IHC)
- Die Immunhistochemie ergänzt die klassischen histologischen Färbungen und ermöglicht eine differenzierte Aussage über die vorliegende Erkrankung.
- Besonders in der Tumordiagnostik spielt sie eine zentrale Rolle, da sich Metastasen ihrem Primärtumor zuordnen lassen.
- Sie erlaubt den Nachweis therapeutisch relevanter Zielstrukturen, etwa Her2/neu bei Mammatumoren, und macht so eine gezielte Therapieplanung möglich.
- Die Methode dient der Anfärbung von Zell- und Gewebestrukturen mit Antikörper-gekoppelten Farbstoffen, die für die Diagnostik und Klassifizierung von Tumoren entscheidend sind.
- Alle Untersuchungen unterliegen strengen Qualitätskontrollen und erfordern die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen.
- In unserem Institut können über 80 verschiedene Antikörper nachgewiesen werden.
Für eine hohe Kapazität und gleichbleibend hohe Qualität setzen wir Autostainer, den Leica Bond Prime sowie das vollautomatisierte System Ventana Benchmark ein.
Die Immunhistochemie (IHC) ist eine spezifische Methode, mit der bestimmte Proteine mithilfe markierender Antikörper sichtbar gemacht werden. Die Antikörper sind mit einem Detektionssystem kombiniert, sodass unter dem Lichtmikroskop festgestellt werden kann, ob sich ein vermutetes Protein (Antigen) im Zellbereich befindet oder nicht.
Der große Vorteil der IHC liegt im spezifischen Nachweis exakt definierter Zielstrukturen, der sogenannten Marker. Über solche Marker lässt sich heute eine Vielzahl von Antigenen feststellen, die beispielsweise eine exakte Charakterisierung eines Tumors ermöglichen.
Neben der spezifischen Diagnostik und Klassifizierung einer Erkrankung bzw. eines Tumors spielt die Immunhistochemie bei Krebserkrankungen eine wichtige Rolle bei der Festlegung von Therapien. Das prominenteste Beispiel sind die Rezeptorbestimmungen beim Brustkrebs, bei denen die immunhistochemischen Untersuchungen maßgeblich die Therapie der Patientinnen entscheiden. Eine therapeutisch entscheidende Rolle hat die Immunhistochemie zudem bei anderen Krebsformen, etwa beim Magenkrebs, Harnblasenkrebs, Gebärmutterkrebs sowie Darmkrebs und anderen mehr. Somit ist diese Methode heutzutage nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken.
Unser Institut verfügt über eine erstklassige Expertise in der Immunhistochemie.
Dazu gehört insbesondere die Nutzung hochmoderner Detektionssysteme für eine gleichbleibend hohe Diagnosequalität. Für die therapierelevanten Untersuchungen des Brustkrebses lassen wir uns die Qualität unserer Untersuchungsmethoden im Rahmen von kontinuierlichen, attestierten Ringversuchen (NordicQC) bestätigen.

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